Klimageräte setzen sich immer mehr im Markt durch, weil die Sommer in
Deutschland immer heißer werden. In überhitzten Schlafräumen zu übernachten,
ist für viele Menschen eine Qual. Beachten Sie bitte, daß vor Kauf
(und ev. Einbau) eines Klimagerätes die maximale Kühllast ermittelt werden
muß (siehe späterer Absatz) und daß Mobelgeräte so leistungsstark sein
müssen, daß sie den Raum mit der größten Kühllast herunterkühlen können.
Mobilgeräte (bis 3 kW) können jederzeit dorthin transportiert (gerollt) werden,
wo man sie benötigt. Stecker in die Steckdose, Abluftschlauch aus dem Fenster - fertig.
Kompatktgeräte (bis 5 kW) sind die klassischen Kältemaschinen, die in den USA
und in den südlichen Ländern fest in die Außenwand oder in die Fenster montiert sind.
Sie bringen erhebliche Leistung, tragen aber nicht zur Verschönerung der Hausfassaden bei.
Splitgeräte (bis 12 kW) bestehen aus einem Raumteil mit Verdampfer und Umwälzventilator
sowie einem Außenteil mit Kälteaggregat und Verflüssiger. Sie sind angenehm für's Ohr, da
die Geräuschquelle außerhalb des Raumes befindet. Für den Innenraum gibt es verschiedene
Varianten: Stand-, Wand-, Deckeneck- oder Kassettengeräte, wobei letztere bequem in
abgehängte Decken eingebaut werden können. Bei Neubauten lassen sich die Ableitungen
("Schläuche") unsichtbar ins Mauerwerk einfügen, bei bestehenden Bauten muß man schon
einige Überlegungen anstellen, wie diese möglichst unsichtbar untergebracht werden können,
da sie in normale Leerrohre nicht hineinpassen.
Beachten Sie bitte, daß Kühlgeräte nicht hinter Schränken, Gardinen usw. aufgestellt werden
dürfen und die kühle Luft gleichmäßig im Raum zirkulieren muß. Personen und Pflanzen sollen
nie direkt "angeblasen" werden. Kompaktgeräte sollte man möglichst an die Schattenseite des
Hauses legen. |