Fenster- aus Holz, aus Kunststoff oder aus Aluminium ?Ein Service der Internet-Domains "http://www.fertighaus.de" und "http://baumarkt.de" |
||
Natürlich schwört jeder Hersteller auf sein Produkt und legt natürlich auch die einschlägigen Prüfzeugnisse vor, mit denen der Laie freilich wenig anfangen kann. Grundsätzlich kann gesagt werden, daß Fenster aus deutscher Produktion nicht nur Normen unterliegen, sondern auch güteüberwacht sind. Zudem leisten die Hersteller in der Regel 5 Jahre Garantie nach BGB.
U-Werte: Früher waren dies einmal die k-Werte, die jedoch im Zuge der europäischen Vereinheitlichung zu U-Werten wurden. Im Fensterbau und bei Glas gibt es zwei U-Werte: der "Meßwert" und der "amtliche Rechenwert", wobei Sie sich an den amtlichen Rechenwert halten sollten. Hinzu kommt noch der Bilanz-U-Wert, bei dem berücksichtigt werden muß, welche Menge passiver Energie eine Verglasung je nach Himmelsrichtung hinzugewinnt. Damit wird der Bauherr nun vollends verrückt gemacht und auch die Praktiker im Fensterbau greifen sich inzwischen an den Kopf. Deshalb der gute Rat von "baumarkt.de" und "fertighaus.de": Wenn Ihr Glaser Ihnen ein Fenster mit einem U-Wert zwischen 1,1 und 1,3 empfiehlt, dann haben Sie eine nach heutigem Standard vernünftige und bezahlbare Wärmedämmung. Montage: Schreien Sie laut um Hilfe, wenn "der Jupp von nebenan" oder ein Pseudo-Fachmann Fenster montiert und dabei zur Dose mit Montageschaum greift. Die gute Montage kann ein relativ schlechtes Fenster noch zu einem relativ guten aufwerten - und umgekehrt kann eine schlechte Montage ein gutes Fenster zu einem schlechten Fenster machen. Daß beim Akkord-Fenstereinbau in Mehrfamilienhäusern ohne Montageschaum nichts geht, steht auf einem anderen Blatt - Sie jedoch als Bauherr oder Sanierer haben besseres verdient. Und besser heißt: Die Wandanschlüsse sind sorgfältigst und dick mit Glaswolle auszustopfen. Das ist Wärmedämmung u n d guter Schallschutz und auch Brandschutz in einem! Pflege und Wartung: Es ist ein Irrtum anzunehmen, daß normale Glaspflegemittel für jede Art Fensterglas geeignet sind. Es gibt Scheiben, speziell im Bereich Sonnenschutz, die nur mit äußerster Vorsicht gereinigt werden dürfen. Alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Reinigungsmittel dürfen bei diesen Scheiben nicht verwendet werden, da die Beschichtung beschädigt oder zerstört werden kann. Auch normales Glas kann natürlich verätzen - man sollte also Farbspritzern vom Fassaden- oder Rahmenanstrich nicht mit Chemikalien zuleibe rücken, auch nicht mit Pinselreiniger. Im Zweifelsfall das Herstellerwerk befragen! Die beste Reinigungsmethode ist noch immer reichlich klares Wasser, das mit weichen Lappen oder Schwämmen aufgenommen wird. Spezielle Sprühreiniger, wie sie der Handel anbietet, sind ebenfalls richtig. Fett und Dichtstoffrückstände können mit Spiritus beseitigt werden, danach muss mit reichlich klarem Wasser nachgespült werden. Scheuernde Mittel dürfen auf keinen Fall benutzt werden, also auch keine feine Stahlwolle. Glashobel oder flach angesetzte Rasierklingen können ebenfalls benutzt werden, um Lackreste oder Reste von dauerelastischen Versiegelungen abzuheben. Die Dichtungen (Gummi, Butyl oder Silikon) sollten einmal im Jahr überprüft werden, einmal im Jahr sollten auch alle beweglichen Metallteile des Fensters geölt werden nach dem Ölen ein dutzendmal hin- und herbewegt werden. Experten empfehlen übrigens das hochwertigste Öl: Waffenöl aus der Sprayflasche. |
||